Politik
15 000 x Nein zu neuen Veloschikanen – und ein Etappensieg im Bundeshaus
Der Widerstand von Pro Velo gegen neue Veloschikanen zeigt Wirkung.

Innerhalb von gut zwei Monaten haben über 15 000 Personen den von Pro Velo lancierten Appell «Das Velo fördern statt ausbremsen» unterzeichnet und sich damit klar gegen neue Schikanen für Velofahrende ausgesprochen. Die unmissverständliche Botschaft an die Bundespolitik lautet: Das Velo muss gefördert werden, und Velofahrende dürfen nicht mit unnötiger Bürokratie und zusätzlichen Abgaben belastet werden. Mit einer Aktion am Weltvelotag auf dem Bundesplatz wurde die Forderung dem Bundesrat und dem Parlament überbracht.
Erfolg im Nationalrat
Dieses Engagement von Pro Velo zahlt sich aus. Nachdem der Ständerat im letzten Jahr eine Motion von Mauro Poggia (MCG, GE) für eine Immatrikulationspflicht aller Lasten- und Longtailvelos überwiesen hatte, erteilte die Verkehrskommission des Nationalrats diesem Ansinnen nun eine klare Abfuhr. Gleich mit 18 zu 2 Stimmen (bei 3 Enthaltungen) beantragt sie dem Nationalrat, den Vorstoss abzulehnen. Pro Velo hatte sich im Vorfeld aktiv für eine Ablehnung eingesetzt und so zu diesem klaren Resultat beigetragen.