News

Pro Velo unterstützt das Manifest der europäischen Veloverbände zur aktuellen Energiekrise

Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran hat die Energiekrise im Bereich der fossilen Energien verschärft. Die Preise für Öl und Gas steigen, Händler warnen vor Verknappung. Die Internationale Energieagentur (IEA) redet von der «grössten Bedrohung der Energiesicherheit in der Geschichte der Menschheit». Da der Wiederaufbau der zerstörten Energieinfrastruktur Jahre dauern wird, wird die Energiekrise kaum schnell vorbei sein, selbst wenn die Feindseligkeiten bald enden sollten.

Das hat auch mit dem Velo zu tun. Die Förderung des Velofahrens ist eine der schnellsten, kostengünstigsten und wirksamsten Massnahmen zur Reduktion des Treibstoffverbrauchs. Denn der Autoverkehr ist nach wie vor der grösste Verbraucher von fossiler Energie und das Velo ist bei weitem das energieeffizienteste Verkehrsmittel: Ein mit dem Velo oder Elektrovelo zurückgelegter Kilometer verbraucht nur einen Bruchteil der Energie eines Autokilometers. Und das Potential des Velos ist riesig: Zwei von fünf Autofahrten in der Schweiz sind kürzer als 5 km. Ein Grossteil dieser Fahrten könnte stattdessen zu Fuss, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder eben mit dem Velo zurückgelegt werden.

In einem Manifest «10 Massnahmen zur Förderung des Veloverkehrs» fordern die europäischen Veloverbände deshalb die rasche Umsetzung von kurz- und langfristigen Massnahmen, um das Velofahren zu fördern und den Verbrauch fossiler Energien zu reduzieren. Pro Velo unterstützt das Manifest und ruft die Behörden auf allen Ebenen auf, den Veloverkehr verstärkt zu fördern und damit die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren. Die aktive Mobilität leistet nicht zuletzt auch einen wichtigen Beitrag zum Luft- und Klimaschutz und fördert die körperliche und mentale Gesundheit.

Links: 

https://www.pro-velo.ch/de/ueber-uns/aktuelles/artikel/pro-velo-unterstuetzt-das-manifest-der-europaeischen-veloverbaende-zur-aktuellen-energiekrise

Mehr Aktuelles: