Positionen

Beiträge zur Velohelmdebatte, Mischverkehr oder neue Verkehrsregelungen: Pro Velo Schweiz bezieht Stellung zu verschiedenen Fragen in der Velopolitik.

Positionspapier Fuss- und Veloverkehr

Während die sanfte Mobilität in der öffentlichen Wahrnehmung an Bedeutung gewinnt, sind Fussgängerinnen und Velofahrer in den Köpfen von Politikern und Verkehrsingenieuren immer noch eine Randerscheinung. Damit sich das ändert, wollen Fussverkehr Schweiz und Pro Velo Schweiz künftig eng zusammenarbeiten. 

Positionspapier: Es braucht mehr Platz für Fussgänger und Velofahrer (PDF)

 

Positionspapier Velohelm

Pro Velo Schweiz befürwortet das freiwillige Tragen des Velohelms, lehnt aber ein Helmobligatorium ab.

Entsprechende Vorschläge für eine Helmtragepflicht im Verkehrssicherheitspaket "Via sicura" wurden vom Parlament im Sommer 2012 abgelehnt.

    Weitere Positionspapiere und Resolutionen

    Pro Velo Schweiz begrüsst die Einführung des stationslosen Bikesharings in der Schweiz. Bikesharing ist ein umweltfreundliches, gesundes und kostengünstiges Mobilitätsangebot. Ganz allgemein kann Bikesharing das Velo in den Städten und Agglomerationen fördern und das Angebot des öffentlichen Verkehrs sinnvoll ergänzen, wenn es optimal mit dem bestehenden Angebot kombiniert wird.

    Jeder zehnte Velounfall passiert, wenn Velofahrende von anderen Fahrzeugen überholt werden. Zu nahes Überholen ist damit nicht nur eine Frage des Anstandes, sondern auch eine Frage der Sicherheit. Pro Velo Schweiz fordert den Bund auf, das Problem aufzugreifen und auch hierzulande die Vorschriften zu konkretisieren. Verkehrsteilnehmer sollen wissen, mit welchem Abstand Velos zu überholen sind. Diese Distanz muss mindestens 1.5 Meter betragen.

    In Basel lief während gut zwei Jahren ein Versuch, bei dem Velofahrende bei Rotlicht nach rechts abbiegen dürfen. Der Versuch verlief positiv. Für Pro Velo Schweiz sind die positiven Ergebnisse des Versuchs ein Zeichen dafür, dass die Massnahme - wie auch im Ausland - gut funktioniert und zweckmässig ist. Pro Velo fordert daher den Bundesrat auf, die Regelung so bald wie möglich in die Gesetzgebung aufzunehmen.

    Das Elektrovelo hat besonders in der auf weiten Teilen unebenen Schweiz das Potential, MIV- oder ÖV-Fahrten zu ersetzen. Oft ist es die schnellste Art, von einem Punkt zum anderen zu kommen. Zudem wird Velofahren sicherer, wenn mehr Velofahrende auf den Strassen unterwegs sind. Pro Velo begrüsst die steigende Verbreitung dieser Fahrzeuge und vertritt die Interessen ihrer NutzerInnen, soweit Errungenschaften für die Velofahrenden, zum Beispiel im Bereich Infrastruktur, nicht in Frage gestellt werden.