Gesundheit

Wer die täglichen Verkehrswege per Velo zurücklegt, integiert die empfohlende tägliche Bewegungseinheit in den Alltag ohne zusätzlichen Zeitaufwand fürs Fitnessstudio. 

© JACK ALEXANDER

Im Rahmen einer weltweiten Strategie gegen Übergewicht, Fettleibigkeit und körperliche Inaktivität empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO 30 Minuten tägliche, massvolle Bewegung während mindestens 5 Tagen pro Woche (Quelle: WHO, in englisher Sprache). 

Neben der physischen Gesundheit bietet die tägliche Velofahrt weitere Vorteile: Velofahren wirkt ausgleichend, befreit den Kopf und verhindert Stress, dem andere Verkehrsteilnehmer beim Suchen von Parklücken oder im Stau ausgesetzt sind.

Ist das Velo ein gefährliches Verkehrsmittel?

Gemäss einer Erhebung über den Strassenverkehr aus dem Jahre 2008 sind unter den insgesamt 357 Getöten 27 Velofahrer und 59 Fussgänger. In drei Vierteln der Unfälle mit Beteiligung eines Velofahrers wurde dieser nur leicht verletzt.

Kurz – die Vorteile, die sich durch regelmässiges Velofahren ergeben, wiegen bei weitem die Risiken auf, die der Velofahrende dabei eingeht.

Und wie ist es mit dem Einatmen der Abgase beim Velofahren?

Erstaunlich, aber wahr: Velofahrende sind im Verkehr weniger Abgasen ausgesetzt als Menschen, die in einem Motorfahrzeug sitzen. Die Gründe dafür liegen einerseits in der Routenwahl: Velofahrende meiden Hauptverkehrsachsen. Anderseits saugt die Ventilation im Auto die Luft dort an, wo die Konzentration der Abgase am höchsten ist. Velofahrende hingegen sitzen weiter oben, entgehen damit den Abgasen und atmen diese erst noch weniger lang ein, weil sie stehende Autokolonnen überholen und sich bei einem Rotlicht zuvorderst einreihen können.
 

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