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Medienmitteilung

Die Velo-Initiative kommt bei der Bevölkerung gut an

Die Velo-Initiative wird zustande kommen: In nur einem halben Jahr haben die Verbände 100‘000 Unterschriften zusammengetragen. Die Einreichung bei der Bundeskanzlei ist für Dezember vorgesehen.

Medienmitteilung des Trägervereins Velo-Initiative

100‘000 Unterschriften gesammelt  

Die Velo-Initiative kommt bei der Bevölkerung gut an  

Die Velo-Initiative wird zustande kommen: In nur einem halben Jahr haben die Verbände 100‘000 Unterschriften zusammengetragen. Die Einreichung bei der Bundeskanzlei ist für Dezember vorgesehen.  

Die Velo-Initiative entspricht offenbar einem Bedürfnis: Die Verbände der Trägerschaft haben nur ein halbes Jahr benötigt, um die nötigen 100‘000 Unterschriften zusammenzutragen. Bis Ende Oktober wird noch weiter gesammelt, im Dezember folgt die Einreichung bei der Bundeskanzlei.  

Der Sammelerfolg zeigt, dass der Bevölkerung beim Velofahren der Schuh drückt. Die Reaktionen beim Sammeln waren vielfach sehr positiv. „Auf meinem Arbeitsweg gibt es überhaupt keine Spuren oder Ampeln für das Velo“, war da etwa zu hören, oder: „Es ist höchste Zeit, dass es vorwärts geht mit der Schulwegsicherheit.“  

Die Schweiz als Wanderland und Veloland

Die Velo-Initiative will, dass die Veloförderung entschieden vorangetrieben wird. Der Bund soll Rahmenbedingungen schaffen, damit durchgängige Velonetze und velofreundliche Infrastruktur flächendeckend in der ganzen Schweiz genutzt werden kann. So wie es heute bei den Wanderwegen schon der Fall ist - damit die Schweiz nicht nur beim Wandern, sondern auch beim Velofahren die Nase vorn hat.  

Fürs Velofahren spricht viel: Es ist platz- und ressourcensparend, gesund, kostengünstig, macht Spass und ist vor allem auch für Kinder und Jugendliche die ideale Art der Fortbewegung. So sind in der breit abgestützten Trägerschaft neben sämtlichen Verbänden, die sich in der Schweiz für den sogenannten Langsamverkehr einsetzen (Pro Velo, Swiss Cycling, VCS, Fussverkehr, Wanderwege) auch Eltern- und Lehrer-Organisationen vertreten. Und weil das Velo das energie- und umweltfreundlichste aller Verkehrsmittel ist, wird die Initiative auch von den Umweltorganisationen getragen. Will man mehr Verkehrsflüssigkeit für alle Verkehrsteilnehmenden, wird der Steuerfranken am effizientesten in Veloinfrastrukturen investiert.  

Das Velo soll in der Schweiz nicht weiter stiefmütterlich behandelt werden. Beispiele aus anderen europäischen Ländern zeigen, dass sich Veloförderung auszahlt.    

Auskunft

Nationalrätin Evi Allemann, Mitglied des Initiativ-Komitees, Tel. 079 560 72 94

Nationalrätin Aline Trede, Mitglied des Initiativ-Komitees, Tel. 077 411 23 91  

Medienmitteilung als PDF

Die Velo-Initiative will die Veloförderung im ganzen Land stärken. Kantone und Gemeinden sollen – wie sie das heute schon für das Wandern und die Wanderwege tun – einheitlich attraktive und sichere Infrastrukturen bauen und unterhalten. Dazu soll der Artikel 88 der Bundesverfassung „zur Förderung des Wanderns und Zu-Fuss-Gehens“ durch „das Velofahren“ ergänzt werden. Die Trägerschaft setzt sich aus zahlreichen Organisationen und Parteien zusammen.

www.velo-initiative.ch