Positionen

Beiträge zur Velohelmdebatte, Mischverkehr oder neue Verkehrsregelungen: Pro Velo Schweiz bezieht Stellung zu verschiedenen Fragen in der Velopolitik.

Positionspapier Fuss- und Veloverkehr

Während die sanfte Mobilität in der öffentlichen Wahrnehmung an Bedeutung gewinnt, wird der Verkehr noch allzu oft aus Sicht und gemäss den Bedürfnissen des motorisierten Verkehr geplant und organisiert. Fussverkehr Schweiz und Pro Velo Schweiz arbeiten an einer Verkehrswende "von unten".  

Positionspapier: Es braucht mehr Platz für Fussgänger und Velofahrer (PDF)

 

Positionspapier Velohelm

Pro Velo Schweiz befürwortet das freiwillige Tragen des Velohelms, lehnt aber ein Helmobligatorium ab.

Entsprechende Vorschläge für eine Helmtragepflicht im Verkehrssicherheitspaket "Via sicura" wurden vom Parlament im Sommer 2012 abgelehnt.

    Weitere Positionspapiere und Resolutionen

    Positionspapier Stationslose Bikesharing-Systeme (PDF), Dezember 2017
    Pro Velo Schweiz begrüsst die Einführung des stationslosen Bikesharings in der Schweiz. Bikesharing ist ein umweltfreundliches, gesundes und kostengünstiges Mobilitätsangebot. Ganz allgemein kann Bikesharing das Velo in den Städten und Agglomerationen fördern und das Angebot des öffentlichen Verkehrs sinnvoll ergänzen, wenn es optimal mit dem bestehenden Angebot kombiniert wird.

    Positionspapier Elektrovelos (PDF), August 2019
    Das Elektrovelo hat besonders in der auf weiten Teilen unebenen Schweiz das Potential, MIV- oder ÖV-Fahrten zu ersetzen. Oft ist es die schnellste Art, von einem Punkt zum anderen zu gelangen. Zudem wird Velofahren sicherer, wenn mehr Velofahrende auf den Strassen unterwegs sind. Pro Velo begrüsst die steigende Verbreitung dieser Fahrzeuge und vertritt die Interessen ihrer NutzerInnen, soweit Errungenschaften für die Velofahrenden, zum Beispiel im Bereich Infrastruktur, nicht in Frage gestellt werden.

    Positionspapier zur Reduzierung bzw. Abschaltung der Strassenbeleuchtung (PDF), Januar 2020
    Pro Velo Schweiz begrüsst aus ökologischen und ökonomischen Gründen grundsätzlich das Dimmen oder gar das Abschalten von Strassenbeleuchtungen, fordert jedoch eine fallweise Beurteilung. Alternativ sind selbstregulierende Systeme mit Bewegungsmeldern zu prüfen.
    Die Änderung der Beleuchtung sollte nur unter bestimmten Bedingungen in Betracht gezogen werden (Randmarkierungen und separaten Fussweg, Berücksichtigung der Velofrequenzen, Tagesgang und Bedeutung der Veloachse). Fussgängerübergange sind im Interesse der Sicherheit der Fussgänger/innen nach Möglichkeit zu beleuchten.