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Bundesrätlicher Gegenvorschlag zur Velo-Initiative
Die Velo-Initiative stösst auf offene Ohren

Die Schweiz hat einen starken Nachholbedarf in Sachen Veloförderung.
Das überparteiliche Komitee der Veloinitiative hat deshalb erfreut vom heutigen Beschluss des Bundesrates Kenntnis genommen, den Anliegen der Velo-Initiative mit einem direkten Gegenvorschlag Rechnung tragen zu wollen.


In der Schweiz könnte die Anzahl Fahrten mit dem Velo zur Arbeit oder zur Schule massiv erhöht werden – zum Nutzen der Gesundheit, der effizienten Fortbewegung, aber auch der rascheren Fortbewegung und somit der Entlastung der anderen Verkehrsteilnehmenden. Viele Menschen würden im Alltag gerne ihr Velo verwenden, wenn sie sich dabei sicher fühlen könnten. Mit seinem Beschluss für einen direkten Gegenvorschlag hat der Bundesrat heute ein Zeichen in diese Richtung gesetzt. Das Initiativekomitee ist über diesen Entscheid sehr erfreut und wird parallel zur Vernehmlassung zum Gegenvorschlag aufzeigen, mit welchen konkreten Massnahmen das Velo in unserem Land gefördert werden soll.

Am 1. März hat ein breit abgestütztes Komitee aus 26 Parteien und Organisationen das Anliegen mit über 105 000 gültigen Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht. Die Trägerschaft freut sich, dass die Forderungen heute im Bundesrat auf offene Ohren gestossen sind. Sie sieht sich in ihrer Ansicht bestärkt, dass Veloförderung das Gebot der Stunde ist. Der Langsamverkehr hat ein grosses Potenzial und kann und muss einen grösseren Anteil des täglichen Verkehrs übernehmen.

Fakten rund ums Velo finden Sie hier.

Auskunft:
Jean-François Steiert, Nationalrat, Präsident des Trägervereins, Tel 079 204 13 30
Evi Allemann, Nationalrätin, Vizepräsidentin des Trägervereins, Tel 079 560 72 94

Medienmitteilung
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