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Bike2school zeichnet velofreundliche Schule aus

Über 400 Kinder und Jugendliche in der Schweiz gewinnen zum Abschluss der Aktion bike2school einen der attraktiven Team- oder Einzelpreise. Eine besondere Auszeichnung erhält die Sekundarschule Altnau im Kanton Thurgau. Die Schule fördert das Velo seit Jahren auf vorbildliche Weise und investiert so mit wenig Aufwand in die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen.

Im Rahmen der Aktion bike2school, dem Veloförderprogramm von Pro Velo Schweiz, sind dieses Schuljahr rund 4200 Kinder und Jugendliche der Mittel- und Sekundarstufe I mit dem Velo zur Schule gefahren. Schülerinnen und Schüler werden durch die Wettbewerbspreise zum Velofahren auf dem Schulweg animiert und üben nebenbei den sicheren Umgang mit dem Velo im Strassenverkehr.

Mehr Teamgeist dank bike2school

Die vier Aktionswochen bereiten den Schülerinnen und Schüler grossen Spass und fördern darüber hinaus auch den Teamgeist in der Klasse. Die 5. Klasse der Primarschule Hasenbühl in Uster, Kanton Zürich, hat diesen Frühling auf dem Schulweg die meisten Punkte gesammelt und gewinnt damit eine Woche Swiss Cycling Kids Camp in Graubünden.

Langjährige Veloförderung

Aufgrund des langjährigen und auch durchdachten Engagements für das Velo, überreicht Yvonne Müller, Projektleiterin von bike2school, der Schule in Altnau einen Anerkennungspreis für ihre Velofreundlichkeit. Bereits am ersten Schultag erhalten die Jugendlichen einen festen Veloabstellplatz zugeteilt, ebenso organisiert die Schulleitung jährlich einen Velo-Check und für ihre Erstklässler einen speziellen Velo-Tag. Die Klasse, in der die meisten den Helm immer tragen, erhält zudem einen „Zustupf“ in die Klassenkasse. Auch die Eltern werden miteinbezogen: An Elternabenden wird speziell auf ihre Verantwortung für den Schulweg und die Fahrtüchtigkeit des Velos ihres Kindes aufmerksam gemacht.

Besondere Auszeichnung für Altnau

Der hohe Veloanteil an der Sekundarschule Altnau zeigt, dass die verschiedenen Fördermassnahmen eine positive Wirkung tätigen. Rund 95% der Schülerinnen und Schüler legen dort den Schulweg mit dem Fahrrad zurück. «Die Sekundarschule Altnau setzt sich in vorbildlicher Weise dafür ein, dass noch mehr Kinder und Jugendliche das Velo als Verkehrsmittel für den Alltag entdecken», erklärt Yvonne Müller und hebt den Modellcharakter der Thurgauer Schule hervor. «Wir würden uns natürlich freuen, wenn dieses Modell in anderen Gemeinden vermehrt Schule macht. Denn der Veloanteil bei Schülerinnen und Schülern ist seit den 1990er-Jahren rückläufig. Kinder werden im Vergleich zu früher häufiger von den Eltern mit dem Auto zur Schule gefahren. Diesen Trend gilt es wieder umzukehren.»

Kontakt:
Yvonne Müller, Projektleiterin bike2school, Pro Velo Schweiz, 031 318 54 14
Jean-François Steiert, Präsident von Pro Velo Schweiz, 079 204 13 30

Medienmitteilung
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