Medienmitteilung

Gute Veloinfrastruktur wie die SchweizMobil-Route 50 bei Olten soll dank Bundesbeschluss Velo zur Norm werden

Die Veloroute 50 am Jurasüdfuss ist in den letzten Jahren in der Stadt Olten beispielhaft ausgebaut worden. Die im Jahre 2015 eingeweihte Fussgänger- und Velobrücke über die Dünnern genügt höchsten verkehrstechnischen wie auch ästhetischen Ansprüchen und wurde zum Aushängeschild. Bundesrätin Doris Leuthard sowie Vertreter von Stadt, Kanton und JaAllianz zeigten Medienschaffenden und der Bevölkerung am konkreten Beispiel, wie gute Veloplanung gelingt.

„Für die Aufwertung der Velowege gibt es gute Gründe“, erklärte Bundesrätin Doris Leuthard nach der gemeinsamen Velofahrt. „Ein gutes Velowegnetz erhöht die Verkehrssicherheit aller. Wo der Verkehr entflochten wird, kommen sich Auto-, Velo- und Fussverkehr weniger ins Gehege. Davon profitieren alle.“ Um das Potenzial des Veloverkehrs besser zu nutzen, brauche es solide Planungsgrundlagen sowie die Zusammenarbeit von Gemeinden, Kantonen und Bund. Mit dem Bundesbeschluss Velo, über den am 23. September abgestimmt wird, wollen Bund und Parlament genau dies erreichen. Vorbild ist die Fuss- und Wanderweggesetzgebung, dank der in den letzten 40 Jahren ein weltweit einmaliges Wanderwegnetz entstanden ist.
 
Unterstützt wird der Bundesbeschluss von einer breiten Ja-Allianz aus Tourismus, Gesundheit, Sport, Verkehr, Wirtschaft und Umwelt. Peter Goetschi, Zentralpräsident des Touring Club Schweiz und Mitglied der JA-Allianz, betonte: „Eine zeitgemässe und kohärente Verkehrspolitik muss eine gute Koexistenz aller Verkehrsarten gewährleisten. Es ist ein Grundanliegen des TCS und aller in der Allianz zusammengeschlossenen Organisationen, dass die Planungen aufeinander abgestimmt und nicht etwa gegeneinander entwickelt werden.“
 
Die Veloroute 50 ist ein gutes Beispiel, wie im Rahmen einer vernetzten Planung die übergeordneten und lokalen Bedürfnisse aller Verkehrsarten optimal aufeinander abgestimmt werden können. Oltens Stadtpräsident Martin Wey erläuterte seinerseits, wie es unter anderem dank einer neuen regionalen Umfahrungsstrasse gelang, in der Innenstadt eine grossflächige Begegnungszone mit Tempo 20 und auf dem städtischen Strassennetz Tempo 30 einzurichten. „Beruhigung und Entflechtung sind eine wesentliche Stütze für die durch die Stadt führende Velolandroute 50. Ich hoffe, dass dank dem Bundesbeschluss Velo solche Umsetzungen noch vermehrt erfolgen können.“

Auch der Solothurner Regierungsrat Roland Fürst zeigte sich erfreut über „die geplante Weiterentwicklung der Zusammenarbeit der drei Staatsebenen bei der Langsamverkehrsplanung.“ Dies, ohne dass der Bund in die Hoheit der Gemeinden und Kantone eingreift, sondern indem er diese bei der Planung und beim Bau neuer Infrastrukturen unterstützt. Der Kanton Solothurn „will weiterhin auf den Ausbau der Veloinfrastruktur setzen und im Rahmen der Teilrevision des
     
Ja-Allianz zum Bundesbeschluss Velo / Medienmitteilung vom 27.8.2018
Strassengesetzes ein erhöhtes finanzielles Engagement eingehen für spezifische Ausgestaltungen von Velowegen auf Gemeindestrassen sowie für Massnahmen zur Schliessung von Netzlücken.“
 
Medienmitteilung (PDF)
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Auskunft
Allianz Bundesbeschluss Velo JA: Daniel Graf, Pressesprecher TCS, daniel.graf@tcs.ch, 058 827 34 41 Stadt Olten: Markus Dietler, Stadtschreiber, markus.dietler@olten.ch, 062 206 13 29
Tiefbauamt Kanton Solothurn: avt@bd.so.ch, 032 627 26 33

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