Medienmitteilung

Badenudel-Veloaktion für einen sicheren Überholabstand

Ein Velo-Konvoi mit roten Badenudeln auf den Gepäckträger demonstrierte in Bern für einen seitlichen Überholabstand von 1 bis 1.50 Meter zwischen dem motorisierten Verkehr und Velos. „Die Schweiz ist ein Entwicklungsland, was in anderen Ländern möglich ist, wird doch bei uns auch gehen“, so Pro Velo-Präsident Matthias Aebischer.

Am Samstag, 27. April fand in Bern die Aktion “Badenudel” statt. Im Anschluss an die Delegiertenversammlung von Pro Velo fuhren Delegierte aus der ganzen Schweiz und weitere VeloaktivistInnen mit 1,00 Meter breiten, knallroten Badenudeln auf dem Gepäckträger durch die Stadt Bern bis zum Bundeshaus. Der Velo-Konvoi machte einen Zwischenstopp beim Park-Café Kleine Schanze, wo Pro Velo-Präsident und Nationalrat Matthias Aebischer daran erinnerte, dass in der Schweiz jeder 10. Velounfall bei einem zu knappen Überholmanöver stattfindet.

Schweiz mit Nachholbedarf
Mit dieser Aktion, die im Rahmen der Kampagne „Abstand ist Anstand“ stattfand, macht Pro Velo Bevölkerung und Bund auf die Notwendigkeit eines Mindestüberholabstandes aufmerksam. In der Schweiz wird mit zu wenig Abstand überholt. Über zwei Drittel der Velofahrenden berichten in einer repräsentativen Umfrage von Pro Velo, VCS, bfu, Suva und TCS, dass sie regelmässig knapp überholt werden. Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass eine Gesetzesbestimmung zur Sensibilisierung der Automobilisten beiträgt und die Sicherheit der Velofahrenden erhöht. Bereits über zehn europäische Länder haben den Überholabstand im Gesetz verankert. Die Schweiz hinkt hinterher.

Resolution Pro Velo Schweiz
Bilder
Medienmitteilung

Auskunft
Nationalrat Matthias Aebischer, Präsident Pro Velo Schweiz, 079 607 17 30
Juerg Haener, Kommunikation, Pro Velo Schweiz, 076 456 30 58

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